Aktuelles

Freiheit der Tiere im Vordergrund

Südkurier vom 18.09.2019


Bauernhof-Jahreskurse 2019!

Liebe Eltern, vor den Osterferien starten wir wieder mit dem

Jahreskurs auf Feld, Wald, Wiese und Bauernhof.

Mit uns den Wandel der Natur erleben, Tiere versorgen, mit Naturmaterialien werkeln, im Garten säen, pflanzen, pflegen, ernten, uns selbst verköstigen, dies alles erwartet Euch auf unserem Hof in Lienheim und Umgebung.

Kindern im Alter von 6-9 Jahren (Schüler 1. – 3.Kl)

bieten wir 8 Termine vom April bis Dezember 2019 (nicht in den Schulferien).
Am Freitagnachmittag, jeweils von 14.30 – 17.30 Uhr.

Kursstart Freitag, 5. April 2019
Gruppengröße: mind. 8, max.16 Kinder, Jahresbeitrag 130€ (beim 1. Termin in bar)

Anmeldung spätestens bis 30.3.2019 per Mail oder Telefon erforderlich.

Anmeldung per Email: anna.sutter@t-online.de
Telefon: 07742 96629

Folgende Angaben sind nötig:
Name des Kindes, Geburtsdatum, Klassenstufe, vollständige Adresse mit Telefon

Fragen? Interesse?  Kontaktiert uns!

Wir freuen uns

Michaela Berthold-Sieber       und       Annie Sutter

Zur Anmeldung per Email anna.sutter@t-online.de

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Vom Feld auf den Tisch: Schüler der GMS Rheintal besuchen Brotwerkstatt in Lienheim

    Viertklässler der Gemeinschaftsschule Rheintal besuchten die Brotwerkstatt in Lienheim auf dem Sutterhof. Dabei erfuhren die Kinder allerhand Wissenswertes über das Bäckerhandwerk und über verschiedene Getreidesorten.

    Landwirtin und Bauernhofpädagogin Anna Sutter erklärt woran man Hafer erkennt und erläutert den Unterschied zwischen Ähre und Rispe, ehe die Körner zu Haferflocken durch die Quetsche gedreht werden. 
Bild: Sabine Gems-Thoma
    Landwirtin und Bauernhofpädagogin Anna Sutter erklärt woran man Hafer erkennt und erläutert den Unterschied zwischen Ähre und Rispe, ehe die Körner zu Haferflocken durch die Quetsche gedreht werden. Bild: Sabine Gems-Thoma

    Woher kommt eigentlich unser Brot und wie wird es gemacht? Das erfuhren die Viertklässler der GMS Rheintal in der Brotwerkstatt auf dem Sutterhof in Lienheim. Hier lernten sie die Getreidesorten kennen, untersuchten, was in einem Korn alles drin steckt, wie es bearbeitet und schließlich zu Brot wird. Mit Begeisterung, Kopf, Hand und allen Sinnen waren sie dabei und wissen jetzt, wie viel Arbeit in einem Laib Brot steckt.

    „Außerschulische Lernorte sind für Schüler immer attraktiv. Sie sollen vor Ort ganz praktische Erfahrungen sammeln“, sagt Sabine Nöltner, die mit der Klasse 4b den Sutterhof besucht. In den vierten Klassen steht im Sachunterricht das Thema Getreide im Bildungsplan. Und da sind die Schüler auf dem 2013 als „Lernort Bauernhof“ zertifizierten Hof der Familie Sutter genau richtig.

    Didaktisch und methodisch gut aufbereitet geht es an vier Stationen vom Korn bis zum Brot. „Ich möchte Themen vertiefen und den Schülern etwas zeigen, was sich im Klassenzimmer so nicht realisieren lässt“, sagt Anna Sutter, Landwirtin und Bauernhofpädagogin, die zusammen mit Mitarbeiterin Michaela Berthold, Wild- und Heilkräuterpädagogin, und der Klassenlehrerin die vier Kleingruppen an den wechselnden Stationen betreut. Nach kurzer Einweisung geht es an die Stationen.

    Brot selber backen gehört selbstverständlich auch dazu, wenn es in die Brotwerkstatt auf den Sutterhof geht (rechts im Bild Bauernhofpädagogin Anna Sutter). Hier rollen die Viertklässler ihr Stockbrot aus. | Bild: Sabine Gems-Thoma 

    Mehl mahlen mit der Handmühle

    Woran erkennt man Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel und Hafer eigentlich? – lernen sie die Getreidesorten kennen. Was ist eine Ähre und was eine Rispe? Aus was besteht ein Korn und mit was versorgt es uns? Warum ist manches Mehl weiß und anderes bräunlich?

    Wenn man ein Korn durchschneidet zeigt sich, innen ist es weiß, die Schale dunkler. Je nachdem, ob sie mitgemahlen wird, gibt es Weißmehl oder Vollkornmehl. Hier nimmt Leon, assistiert von Michaela Berthold, das Korn genau unter der Lupe. | Bild: Sabine Gems-Thoma 

    Besonderen Spaß macht es, die Weizenkörner zu Mehl zu mahlen, wobei die Kinder erfahren, dass es je nach verwendeter Handmühle schwerer oder leichter geht und auch mittels zweier Steine funktioniert. Haferkörner werden gequetscht und so zu frischen Flocken, die in ein Tütchen kommen und mit nach Hause genommen werden. Zwischendurch wird immer wieder eifrig in das eigene Backwerkstattheft notiert, was an den Stationen spielerisch erarbeitet wurde.


    Bauernhof-Jahreskurse 2018!

    Liebe Eltern, nach den Osterferien starten wir wieder mit dem

    Jahreskurs auf Feld, Wald, Wiese und Bauernhof.

    Mit uns den Wandel der Natur erleben, Tiere versorgen, mit Naturmaterialien werkeln, im Garten säen, pflanzen, pflegen, ernten und uns selber verköstigen, dies alles erwartet Euch auf unserem Hof in Lienheim und Umgebung.
    Kinder im Alter von 5-8 Jahren (Vorschüler, 1. + .2.Kl) bieten wir 8 Termine vom April bis Dezember 2018 (nicht in den Schulferien).
    Die Jüngeren am Donnerstagnachmittag, die älteren Kindern am Freitagnachmittag jeweils von 14.30 – 17.30 Uhr.
    Für diejenigen, die uns und unsere Tiere noch nicht kennen, bieten wir einmalig für 10€ einen
    Schnuppertag: Donnerstag 12. April 2018 15 – 17 Uhr
    Anmeldung bis zum 10.4.2018 per Mail oder Telefon erforderlich!

    Startschuss für die älteren (2. Kl) Kindern Freitag, 13. April 2018
    Startschuss für die Jüngeren (Vorschüler u. 1.Kl) Donnerstag 19. April 2018
    Anmeldung spätestens bis zum 10.4.2018 per Mail oder Telefon erforderlich.

    Kinderzahl begrenzt (mind. 8 max. 16 Kinder)
    Jahresbeitrag von 130€ wird beim 1. Termin in bar bezahlt.
    Wir freuen uns auf Euch

    Michaela und Annie

    Zur Anmeldung per Email anna.sutter@t-online.de
    folgende Angaben sind nötig:
    • Name des Kindes
    • Geburtsdatum
    • Klassenstufe
    • vollständige Adresse
    • Telefonnummer

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    Südkurier vom 27.12.2016
    Von: Claus Bingold

     

    Preisgekrönter Lernort fern der Klassenzimmer

    Mit dem Projekt „Gesund durch Feld, Wald, Wiese – Lernort Natur – Lernort Bauernhof“ hatten sich Anna Sutter und Michaela Berthold-Sieber um den „Innovationspreis 2016 – Gesundheit für alle“ des Landkreises beworben und den 1. Preis gewonnen.

    „Lernort Bauernhof“ und „Lernort Natur“ – Auf dem Sutterhof in Lienheim können Kinder unter fachkundiger Anleitung Einblicke in die Grundnahrungsmittelproduktion und in die heimische Pflanzenwelt gewinnen. Das Bild zeigt Bauernhofpädagogin Anna Sutter zusammen mit Kindern auf dem Weg in die Fluren und Felder unweit des Sutterhofes. | Bild: Claus Bingold

    „Bei unserem Projekt geht es uns darum, dass die Teilnehmer, vor allem Kinder und Jugendliche, Selbstverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen und dazu die heimischen Möglichkeiten kennenlernen“, erklären die beiden Projektleiterinnen. Seit 2013 öffnet der Sutterhof in Lienheim seine Tore für Schulen und Kindergärten, aber auch für Ferienprogramme und interessierte Gruppen. Seitdem entwickeln die beiden Pädagoginnen den „Lernort Bauernhof“ stetig weiter und bauen ihn kontinuierlich zu einem außerschulischen Bildungsort aus. Im Jahr 2014 kam der „Lernort Natur“ zum „Lernort Bauernhof“ hinzu.

    Die Kombination dieser beiden Elemente macht es jetzt möglich, Kinder und Jugendliche noch umfassender für eine gesundheitsbewusste Lebensweise zu sensibilisieren. Die jungen Kursteilnehmer sollen unter fachkundiger Anleitung selbst aktiv werden. So gewinnen sie einen Einblick in die heimische Pflanzenwelt und in die Grundnahrungsmittelproduktion vom Acker auf den Teller.

    „Wir gehen bei jedem Wetter raus“, so Anna Sutter, „die Kinder können mit allen Sinnen die Naturschätze in Feld, Wald und Wiese sowie auf dem Bauernhof entdecken, erforschen, begreifen, verarbeiten, zum Teil verkosten und vor allem auch wertschätzen.“

    Der Sutterhof wurde 2013 als „Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg“ zertifiziert (www.lob-bw.de). Seither können für Schulklassen Fördergelder vom Land beantragt werden. „Wir freuen uns über die enorme Resonanz und die stetig steigende Nachfrage, sodass wir ab sofort Anmeldungen für den ersten Jahreskurs im Freizeitbereich im Zeitraum von März bis Dezember 2017 für Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren entgegennehmen. Zu den Kooperationspartnern des Sutterhofes gehören neben der Gemeinde Küssaberg und den Landfrauen Küßnacht diverse Schulen in Waldshut-Tiengen und im Umkreis.

    Kontakt: Sutter-Hof, 07742/966 29; Internet: www.sutterhof.de; E-Mail: anna.sutter@t-online.de und m.berthold-sieber@web.de


    Vier Projekte überzeugen beim Innovationspreis zum Thema Gesundheit für alle

    Südkurier vom 28.11.2016
    Von: Manfred Dinort

    Der Innovationspreis zum Thema Gesundheit für alle geht an ein Projekt zum Lernen in der Natur und auf dem Bauernhof von Anna Sutter und Michaela Berthold-Sieber aus Hohentengen.

    Kreis Waldshut – Wie vielfältig Projekte der Gesundheitsförderung sein können, wurde bei der Verleihung des diesjährigen Innovationspreises zum Thema Gesundheit für alle deutlich. Im Rahmen der Gesundheitskonferenz zeichnete Landrat Martin Kistler vier innovative Projekte aus, die von der Jury des Landkreises aus 15 eingesandten Projekten ausgewählt wurden. Über den ersten Preis, der mit 4000 Euro dotiert war, konnten sich Anna Sutter und Michaela Berthold-Sieber aus Hohentengen freuen, die ihr Projekt „Gesund durch Feld, Wald und Wiese, Lernort Natur und Bauernhof“ vorstellten.

    „Bei dem Projekt geht es uns darum, dass die Teilnehmer, auch Kinder und Jugendliche, Selbstverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen und dazu die heimischen Möglichkeiten kennenlernen“, erklärten die beiden Projektleiterinnen. Den zweiten Platz teilten sich zwei Projekte. Beim Projekt „Hebammensprechstunde im Containerdorf Tiengen“ geht es darum, direkte Hilfe vor Ort zu leisten und Ratschläge zu erteilen. Schon zur ersten Sprechstunde hätten sich zehn Frauen eingefunden, so berichtete Kreisrätin Iris Wallaschek.

    Zum Projekt des Nachbarschaftshilfevereins Bürger für Bürger, Dachsberg-Ibach, erklärte Kreisrat Christian Behringer: „In Zeiten, in denen man alle Belange dem Staat überlassen möchte, habe der Verein Beispielcharakter, denn es gehe darum, soziale Brücken zu bauen, Jung und Alt zusammenzuführen und es älteren Mitbürgern zu ermöglichen, möglichst lange ein eigenständiges Leben zu führen.“

    Ein Projekt der Caritas Sozialstationen zur betrieblichen Gesundheitsförderung belegte den dritten Platz. Bei diesem Projekt ging es darum, die Patienten in ihrem Bewegungsspielraum zu unterstützen und damit gleichzeitig das Pflegepersonal bei seiner anstrengenden Arbeit zu entlasten. Einen Anerkennungspreis gab es für das Projekt „Triangulum“ in Murg. „Kreativität ist für mich ein Baustein für seelische Gesundheit“, erläuterte Projektleiterin Silvia Vökt. „Gesundheit besteht aus drei Säulen, Körper, Geist und Seele.“ Praktische Erfahrungen werden im Triangulum-Garten gesammelt.

    Kindergeburtstag feiern